Die Venus von Paris
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16:00

Paris, 1928: Die Jahrmarktkünstlerin Suzanne schlägt sich als „Die elektrisierende Venus“ durchs Leben – eine Darbietung, bei der sie unter Strom gesetzt wird und Männer dafür zahlen, sie zu küssen, um den „Blitzschlag der Liebe“ zu erleben. Als sie sich aus Geldnot als Medium ausgibt und dem Maler Antoine vortäuscht, Kontakt zu seiner verstorbenen Frau aufnehmen zu können, beginnt ein lukratives wie heikles Spiel. Die Sitzungen schenken Antoine neue Inspiration, während sein Galerist Armand den Schwindel weiter vorantreibt. Mit jeder Séance verschwimmen Täuschung und Wahrheit mehr – bis aufkommende Gefühle die Inszenierung ins Wanken bringen. Der Eröffnungsfilm der Filmfestspiele von Cannes erzählt mit feinsinnigem Humor von der Kraft der Kunst und der Frage, wann aus Illusion Wirklichkeit wird.
Französische Filmwoche Sachsen-Anhalt vom 19. bis 25. November 2026!
