Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht
Der Dokumentarfilm „Helene Weigel – Revolutionärin im Rampenlicht“ (D/A 2026) füllt eine gravierende Lücke, denn erschütternd wenig wird an den gewaltigen Spielraum erinnert, den Helene Weigel für sich, die Schauspielkunst und die Kulturpolitik erkämpfte. Er lässt teilhaben an diesem verwegenen, rasanten, tragischen Leben, das voller Erschütterungen und unerschütterlicher Energie steckt. Höchste Zeit ist es für die Geschichte dieser Jüdin aus Wien, die zu einer Frau der Extreme wurde. Mit viel Feingefühl erzählt Maria Wischnewski auch von der privaten Seite dieses hochpolitischen Lebens, von Liebe und Schmerz einer zutiefst menschlichen Heldin. Am 13. November ist Regisseurin Maria Wischnewski zu Gast in der Reihe FILM & GESPRÄCH und spricht mit Laura Guhl über die Schauspielerin, erste Intendantin des Berliner Ensembles und Ehefrau von Bertolt Brecht.
