Krisenfestes Empowerment mit kreativen Methoden
Wenn die Welt aus den Fugen gerät, brauchen wir mehr als Durchhalteparolen. Dieser Workshop verbindet kreative und theaterpädagogische Methoden mit biografischer Arbeit, um Angst und Zweifel produktiv zu wenden und das Potenzial von Krisen und Brüchen erfahrbar zu machen.
Wir beleuchten, welche Mechanismen Populist:innen in Zeiten der Unsicherheit nutzen, und stärken Selbstführung sowie inneren Halt, bevor Ängste instrumentalisiert werden können. Krisen begreifen wir als Wendepunkte, an denen Neues entstehen kann.
Dabei nehmen wir auch in den Blick, wie Krisen geschlechtsspezifisch erlebt und gesellschaftlich gerahmt werden: Welche Rollenbilder und Erwartungen wirken in Zeiten der Unsicherheit besonders stark? Wie werden Fragen von Geschlecht politisch instrumentalisiert? Der Workshop schafft kreative Räume, in denen feste Zuschreibungen hinterfragt und selbstbestimmte Haltungen gestaltet werden.
Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen in der pädagogischen Arbeit ebenso wie an Privatpersonen, die ihre Resilienz stärken und in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben wollen.
Der Workshop ist Teil der Fortbildungsreihe „Nicht mein Narrativ“, veranstaltet in Kooperation mit dem Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.
Workshopleitung: Juliane Barz
Die Ausschreibung und Informationen zur Anmeldung findest du hier: www.lanze-lsa.de/macht/veranstaltungen
Weitere Module der Reihe:
- Workshop 1: Extremismus & Populismus
14-15. März | 10–18 Uhr & 10–16 Uhr, Forum Gestaltung
- Workshop 2: Identität & Radikalisierung
11.–12. April | 10–18 Uhr & 10–16 Uhr, Forum Gestaltung
- Workshop 3: Fake News und Verschwörung
09.-10. Mai | 10–18 Uhr & 10–16 Uhr, Moritzhof
Die Termine sind einzeln buchbar.
