Young ARTists! #generations
Junge Menschen bilden in unserer alternden Gesellschaft eine Minderheit und brauchen die Unterstützung älterer Generationen um sich eine lebenswerte Zukunft aufbauen zu können. Zu dieser Diagnose kommen Bildungs- und Migrationssoziologe Aladin Al-Mafaalani und seine Co-Autoren in ihrem Buch „Kinder – Minderheiten ohne Schutz“: Die Jungen sollen Verantwortung übernehmen für die ins Rentenalter kommenden geburtenstarken Jahrgänge, sehen sich in ihrer Lebensrealität aber umgeben von Dauerkrisen, Bildungsungleichzeit und dem Gefühl, gesellschaftlich übersehen zu werden. Die Politik wird dominiert von den Interessen der älteren Mehrheit; Kinder dagegen haben kaum eine Lobby. Bildungseinrichtungen sind weder ausgestattet noch vorbereitet auf die immer stärker zunehmende Komplexität und Diversität der heutigen Welt. Gleichzeitig sei das Verhältnis der Generationen untereinander aber so gut wie nie zuvor: Oft ziehen Alt und Jung an einem Strang! Und genau darin sehen auch wir großes Potential.
Mit dem ganzjährigen Kultur-Programm Young ARTists! #generations schaffen wir einen Raum für die Bedürfnisse von Kindern, geben jungen Menschen eine Stimme und bringen darüber unterschiedliche Generationen in den (künstlerischen) Dialog. Denn die Herausforderungen unserer komplexen Gesellschaft sind nur im Zusammenwirken aller Generationen zu bewältigen!
Aktuell steht das Projekt noch in den Startlöchern. Freut euch auf:
- Intergenerationaler Filmclub
- Familienkonzerte und –events
- KinderFilmFest MAX #generations mit intergenerationaler Jury
- Sommerferienprogramm zum Thema Nachhaltigkeit
- „Die Stimme erheben“ – Intensivworkshop für Bildungseinrichtungen im Rathaus
- Lesung & Gespräch „Kinder – Minderheiten ohne Schutz“ mit Aladin Al-Mafaalani
- Fortbildung „Adultismus“ für Multiplikator:innen der Kinder- und Jugendarbeit/ Bildungseinrichtungen





